| Durchschnittliche Preise in der Gastronomie |
| Fisch- oder Goulaschsuppe |
800.- Ft |
| Schweinebraten mit Garnierung |
1800.- Ft |
| Pizza |
1200.- Ft |
| Hamburger |
460.- Ft |
| Hot-dog |
400.- Ft |
| Mineralwasser 0,5 L |
400.- Ft |
| Coca Cola 0,3 L |
400.- Ft |
| Fassbier 0,5 L |
500.- Ft |
|
Offenen Wein 0,2 L
|
300.- Ft |
| Tarifen für den öffentlichen Verkehr in Ungarn |
| Bahnfahrkarte für 120 Km |
2000.- Ft |
| Busfahrkarte für 120 Km |
2000.- Ft |
| Taxi |
190-600.- Ft / Km |
| Fahrschein in Budapest für eine Fahrt |
320.- Ft |
| Tageskarte in Budapest |
1550.- Ft |
Sicherheit:
Das Ausmaß der Gefährdungen, denen Urlauber und Reisende in Ungarn ausgesetzt sind, übersteigt nicht das in anderen europäischen Urlaubsländern übliche Niveau. In den Großstädten und Touristenzentren sollte nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten photokopiert werden. Akut ist insbesondere die Gefahr von Auto-, Trick- und Taschendiebstählen. Das Photographieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten.
Im Bereich vom Plattensee besteht eine so genannte 'Fremdenverkehrspolizei', die als Streifenbeamte auf besonders von Touristen frequentierten Orten eingesetzt werden und die u.a. der deutschen und englischen Sprache kundig sind.
Die kriminelle Statistik war leider auch in Ungarn nach der Grenzenöffnung keine positive Entwicklung. Touristische Attraktionen sind wie überall auch beliebte Treffpunkte von Taschendieben. Lassen Sie bitte im Inneren des Autos oder auf dem Strand keine Wertsachen ohne Aufsicht zurück! In den Großstädten und Touristenzentren sollte nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten photokopiert werden. Verbotene Glückspiele sollte man auf der Straße nicht mitmachen! Einladungen in der Budapester Innenstadt zu einem gemeinsamen Bar / Nachtlokalbesuch, zumeist von Frauen ausgesprochen, sollte mit Vorsicht begegnet werden.
Die Gefährdungen, denen man als Tourist in Ungarn ausgesetzt ist, kann mit einer guten Portion Vorsicht und gesundem Menschenverstand erfolgreich begegnet werden. Die Bemühungen der Behörden, die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten, sind spürbar.
Geschichte der Puszta :
Jahrhundertelang waren die Hirten der Pußta und ihre Pferde das Symbol Ungarns. Ihre Tracht hat sich bis heute nicht geändert. Die Beschäftigung mit Pferden kann in Ungarn auf eine sehr lange Tradition zurückblicken. Heutzutage gibt's in der Pußta eine große Anzahl von kleineren- größeren Reiterhöfen, wo Reitersportbegeisterten Touristen etwas Besonderes erleben können. Versuchen Sie aber bitte nicht sofort, alles diesen kühnen Reiterhirten gleichzutun !
Dieser Reiterhof liegt etwa 20 Km nord-östlich von mir entfernt. In dieser gepflegten Anlage werden wir mit Pußta - Schnaps (Pálinka) und Salzgebäck empfangen. Mit einer Pferdekutsche entdecken wir die Gegend und besuchen einen alten Bauernhof.
Bei einer traditionellen Reitervorführung werden wir die Reitkunst von den Pferdehirten (ung. csikós) bewundern. Zum wohlverdienten landtypischen Mittagessen wird Wein serviert.
Damit unser Kesselgoulasch noch besser schmeckt, spielt eine Zigeunerkapelle Lieder aus ungarischem und internationalem Repertoar.
Über die Pußta (Tiefebene ung. Alföld) im Allgemeinen:
Das Wort Pußta bedeutet in der ungarischen Sprache unbewohntes Öde-Land oder Steppe. Für die Pußta ist typisch das weite unbewohnte Land. Diese stille Pußta Landschaft erstreckt sich auf der östlichen Hälfte Ungarns und mit Ausnahme von einigen größeren Siedlungen ist ziemlich dünn angesiedelet. Es gibt paar schöne Städte hier auch, wie Kecskemét, Debrecen und Szeged.
Bei der Entstehung der heutigen Fonn der Puszta spielte der Mensch in den vergangenen Jahrhunderten eine wesentliche Rolle. Der Urzustand hat sich gewaltig verändert. Einst, vor tausend Jahren bestand das Pußta Gebiet aus Steppe und Sumpfland, wo in den Teichen und Flüssen eine Menge Fische lebten und die Waldgebiete an Wild sehr reich waren. Die Hälfte dieser Tiefebene wurde durch die Flüsse jedes Jahr überflutet.
Vor etwa 1100 Jahren nahmen die Ungarn das eindruckvolle Land in ihren Besitz und bauten Dörfer. Durch die Verwüstungen von den Mongolen (im 13.Jh.) entvölkerte sich die Pußta wieder. Im 18. Jahrhundert, nach der Vertreibung der Türken nahm die Tierzucht einen Aufschwung im ganzen Ungarn, auf den unendlichen Wiesen der Pußta weideten Pferde, Vieh- und Schafherden. Die altungarischen Haustiere waren: Steppenrinder, Zackelschafe, Mangalica-(Fett)Schweine und die Krausfedergänze.
Erst im 19.Jh. wurden die unberechbare Flüsse der Pußta reguliert und begradigt. Man baute Dämme um das Land vor Hochwasser zu beschützen. Gleichzeitig wurde das Wasser aus der Sümpfe durch Kanäle abgeleitet und die natürlichen Wasserflächen beseitigt. Um das Gebiet für die Tierhaltung zu nutzen, brannte man leider viele Waldgebiete ab.
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